ESV-Herren ohne Biss – zu deutliche Niederlage gegen Prien

Nichts zu holen gab es am Samstagabend für die Handballherren des ESV Rosenheim beim TuS Prien, die Inntaler verloren nach enttäuschender Leistung deutlich mit 36:26 (Halbzeitstand 18:10).

Beim BOL-Absteiger hatten die ESVler eigentlich nichts zu verlieren, die Favoritenrollen lag bei den Gastgebern. Die Mannschaft von ESV-Coach Till Senftner begann dennoch nervös und unkonzentriert:  Drei Ballverluste im Angriff, drei Treffer für den TuS Prien (3:0). Die Rosenheimer Angreifer erarbeiteten sich zwar gute Torchancen, unplatzierte Würfe wurden häufig zur leichten Beute des Priener Torhüters, den man an diesem Tag zum Weltmeister schoss. Eine Vielzahl von technischen Fehlern brachte Prien zusätzlich leichte Ballgewinne, die Hausherren erhöhten bis zur 20. Minute auf 11:7. In der Abwehr konnten die ESVler die gute Leistung, die sie noch beim Heimsieg gegen Bruckmühl gezeigt hatten, nicht wieder abrufen. Die Priener Angreifern hatten keine Mühe, zum Torerfolg zu kommen. Zur Halbzeitpause lag Rosenheim bereits mit 18:10 zurück.

Nach dem Seitenwechsel konnte die Senftner-Truppe im Angriff die Wurfausbeute verbessern, fehlende Einsatzbereitschaft und schlechte Absprachen ermöglichten den Priener Angreifern im Gegenzug zu leichte Treffer. Fabian Zimmer parierte im Rosenheimer Tor mehrfach glänzend, die Abpraller landeten aber zu oft beim Gegner. Den Rückstand konnten die ESV-Herren im zweiten Durchgang nicht nennenswert verkürzten. Beim 28:22 waren die Inntaler in der 52. Minute noch einigermaßen in Schlagdistanz. In der Schlussphase schwand der Rosenheimer Wiederstand, die ESVler verlieren am Ende zu deutlich mit 36:26.

Für den ESV Rosenheim spielten: Pauling (Tor), F. Zimmer (Tor), D. Stierle (4), J. Sandbichler (2), I. Wolf (2), M. Schulze (2), B. Staniszewski (1), J. Maier (6), J. Meyrl (2/2), J. Schubert (4), A. Malic, I. Riebel (3), G. Ballo, M. Otterbein.