ESVler gegen Brannenburg ohne Chance

Abfuhr statt Revanche: Nach der knappen 26:24 Hinspielniederlage zogen die Handballherren des ESV Rosenheim auch im Rückspiel gegen den TSV Brannenburg den Kürzeren. Die Gastgeber zeigten am Sonntagabend im Derby ihre schlechteste Saisonleistung, lagen zur Halbzeitpause bereits mit 12:19  zurück und gingen am Ende mit 23:29 unter.

Die Gäste aus Brannenburg waren von Beginn an die wachere Mannschaft, der 23:21 Erfolg gegen den BOL-Aufsteiger aus Prien schien die TSVler zu beflügeln. Dynamisch spielten sie ihre Angriffe aus, die Rosenheimer Abwehr hatte regelmäßig das Nachsehen. In der Anfangsphase erspielten sich die Gastgeber noch gute Torchancen, die Chancenverwertung sollte an diesem Tag das große Manko werden. Der Brannenburger Keeper Schuppe ließ die ESVler regelmäßig verzweifeln. Sein Gegenüber, ESV-Torhüter Pauling, bekam hingegen kaum eine Hand an den Ball.  Der TSV erhöhte von 2:4 auf 2:7 und lag bereits früh deutlich in Führung. Bis zum 5:9 bzw. 6:10 blieb die Senftner-Truppe einigermaßen in Schlagdistanz. Rosenheim konnte sich anschließend nicht mehr steigern und lag zur Halbzeitpause mit 12:19 zurück.

Im zweiten Durchgang schaltete Brannenburg früh einen Gang zurück, Rosenheim wusste die Ballgewinne aber nicht für sich zu nutzen. Vorne schlossen die ESV-Angreifer – auch mehrfach in Unterzahl spielend – zu früh und unvorbereitet ab. Der Torerfolg bzw. die Aufholjagd blieben aus. Die Partie war spätestens in der 40. Minute entschieden. Rosenheim fand nie zu seinem Spiel und ließ in der Schlussphase den nötigen Biss vermissen. Mit dem TSV Brannenburg gewann am Ende die in allen Belangen bessere Mannschaft, Rosenheim musste sich mit 23:29 geschlagen geben.

Am kommenden Sonntag müssen die ESV-Herren auswärts beim TSV EBE Forst United antreten. Beim Tabellenzweiten bedarf es einer deutlichen Leistungssteigerung, ansonsten droht den Inntalern erneut eine deutliche Niederlage.

Für den ESV Rosenheim spielten: M. Pauling (Tor), S. Herweh (Tor), D. Stierle (6), J. Sandbichler, I. Wolf (2), M. Schulze, B. Staniszewski, J. Maier (2), A. Malic (2), D. Heid (1), I. Riebel (8/4), F. Strehle (2), J. Müller.