Erneute unnötige Niederlage der ESV-Herren

Aus der erhofften Revanche wurde nichts, die Durststrecke geht weiter: Die Handballherren des ESV Rosenheim verloren nach dem 27:32 in der Hinrunde auch das Rückspiel am Sonntag auswärts gegen den TSV EBE Forst United mit 32:27. Zur Halbzeitpause lagen die Inntaler noch mit 13:15 in Führung, nach dem Seitenwechsel machten die ESV-Herren zu viele technische Fehler und vergaben damit die Chance auf einen möglichen Auswärtssieg.

Die Partie begann ausgeglichen, Tore waren zunächst Mangelware. Die Rosenheimer Abwehr stand gut, Ebersberg kam vor allem durch Tempogegenstöße zum Torerfolg. Im Angriff spielten die ESVler geduldig, erspielten sich Torchancen und wussten diese zu nutzen. Bis zum 10:10 (22.) konnte sich keine Mannschaft absetzen. In den Minuten vor der Halbzeitpause war es die Mannschaft von ESV-Coach Senftner, die sich einen kleinen Vorteil erspielen konnte und mit einer knappen 2-Tore-Führung (13:15) in die Halbzeitpause ging.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber besser ins Spiel, erkämpfte sich am eigenen 6m-Kreis die Bälle und glich in der 36. Minute zum 18:18 aus. Das Rosenheimer Angriffsspiel kam ins Stocken, technische Fehler und überhastete Einzelaktionen führten zu unnötigen Ballverlusten. In der ESV-Abwehr fehlte die Abstimmung, Ebersberg kam jetzt auch aus dem Positionsangriff zu leichten Treffern und ging mit 23:20 (42.)  in Führung. Die ESVler kämpften sich nochmals auf 24:23 (45.) heran. In der Schlussphase nutzten die Gastgeber die Rosenheimer Fehler weiterhin konsequent aus und hielten einen 2- bis 3-Tore-Vorsprung. Vier Minuten vor dem Ende ließ der Rosenheimer Trainer beim Spielstand von 28:26 offensiver decken, die Maßnahme führte nicht zum erhofften Erfolg. Am Ende gewann Ebersberg ungefährdet mit 32:27 (Halbzeitstand 13:15), die ESV-Herren verpassten erneut eine gute Möglichkeit, im Abstiegskampf wichtige Punkte zu sammeln.

Für den ESV Rosenheim spielten: M. Pauling (Tor), S. Herweh, D. Stierle (3), J. Sandbichler (4/1), I. Wolf (2), M. Schulze (2), B. Staniszewski (2), J. Mair (4), A. Schubert, J. Meyrl (1), D. Heid, A. Malic (1), I. Riebel (8/2), F. Strehle.